Muhammed

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Muhammed: Erfinder des Koran?

    Viele Nicht-Muslime glauben, dass der Prophet Muhammed den Koran selbst verfasst und damit den Islam erfunden hätte. Natürlich sind solche Ideen nur blinde Vermutungen, die der Wahrheit nicht ansprechen und dabei unwissenschaftlich sind. Einfache Menschen folgen diesen Verfälschungen und Vermutungen,  um sich die Zeit und die Mühe zu sparen, die Wahrheit selbst zu entdecken, indem man wissenschaftlich untersucht und methodisch vorgeht. Der Akt, an etwas zu glauben, ist sehr einfach. Doch schwierig wäre es, wenn man versucht, seine Gedanken  nach bestimmten Wahrheitskriterien und Ansprüchen zu beurteilen.

Es gibt zahlreiche Beweise, dass Muhammed den Koran nicht erfunden hat und dass er Gottes letzter Prophet ist. Hiermit erwähnen wir einige davon:


1. Als Gabriel, Gottes Engel, zu Muhammed in Hira (eine Höhle im Berg in Mekka) das erste Mal sprach, war Muhammed 40 Jahre alt, d.h., er war ein reifer Mensch, sodass er wusste, was ihm passiert ist. Trotzdem hatte der Prophet sehr viel Angst und ging verstört zu Schadicha, seiner Frau, und gestand ihr: „Ich fürchte für mein Leben“ und so wurde sie zu seiner ersten Anhängerin.


2. Als er in Mekka angefangen hat, von seinem heiligen Brief (Einigkeit Gottes) zu sprechen und die Menschen dazu einzuladen, wollten ihn die wichtigen Köpfe Mekkas jener Zeit von Händlern und Politikern daran behindern. Sie boten ihm viel Vermögen, Ehre und sehr wichtige Stellen an, damit er mit seinem Glauben aufhört. Doch Muhammed sagte zu ihnen, dass er mit seiner göttlichen Nachricht des Islam nie aufhören würde, selbst wenn sie ihm die Sonne und den Mond in seinen Händen legen würden. Dies zeigt deutlich, wie der Prophet an seinen heiligen Brief des Islam festhält und dass er damit weder Reichtum noch einen gewissen Ruf erreichen will. Dann stellen wir die Frage: Warum akzeptiert er die verführerischen Angebote der Mekkaner nicht, wenn er den Koran –wie viele es vermuten- von sich geschrieben hätte?


3. Der Prophet Muhammed konnte weder schreiben noch lesen. Dies ist eine feste Wahrheit in den islamischen Überlieferungen. Gott (Allah) sagt im Koran: „die dem Gesandten, dem schriftunkundigen Propheten, folgen, den sie bei sich in der Tora und im Evangelium aufgeschrieben finden. Er gebietet ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Verwerfliche, er erlaubt ihnen die guten Dinge und verbietet ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Bürde und die Fesseln ab, die auf ihnen lagen. Diejenigen nun, die an ihn glauben, ihm beistehen, ihm helfen und dem Licht, das mit ihm herabgesandt worden ist, folgen, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“ Quran 7/157
Sogar im Alten Testament steht die Offenbarung über den schriftunkundigen Propheten Muhammed, der nur im Namen Gottes zu den Menschen sprach. Es steht geschrieben: „Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet. 18,18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. 18,19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.“ 5 Mose (Deuteronomium) 18/17-19


4. Muhammed ging durch die Wusste und lud die Menschen zu ihrem einzigen Gott im Himmel ein. Gott von Abraham, Noah, Hiob, Mose, Jesus, Muhammed und allen Propheten davor. Wenn man den Koran liest, erschließt man, es geht nur um den einzigen allwissenden Gott. Der Prophet Muhammed selbst wird im Quran nur 5 Male erwähnt, Jesus aber etwa 25 Male. Für Maria, Mutter Jesu, gibt es im Koran ein ganzes Kapitel in ihrem Namen.  Wenn Muhammed den Koran selbst verfasst hätte, würde er Jesus und seine Mutter Maria mehr verehren als sich selbst? Natürlich würde er nicht. Wenn er den Koran selbst verfasst hätte, dann würde er sich heilig machen und sogar z.B. von seinen Frauen im Koran reden, um sich Ehre, Heiligkeit und Einiges zu verschaffen. Wenn er solches getan hätte, wäre der Islam gar nicht so schnell verbreitet und ihm hätten die Menschen gar nicht geglaubt. Doch die Leute glaubten ihm, auch die ihn nicht persönlich kannten. Der deutsche Schriftsteller und Dichter Johann Wolfgang von Goethe sagte: „Ich suchte in der Geschichte nach einem Vorbild, da fand ich den arabischen Propheten Muhammed.

       
5. Die Sprache des Korans und der Stil deuten darauf hin, dass es nur von Gott stammt und nicht von einem fehlervollen Menschen herkommt. Als viele Araber in Mekka und ganz Arabien den Quran zum ersten Mal hörten, sagten sie, dies könne nur ein Zauberer oder Ähnliches geschrieben haben. Einige glaubten daran, dass es vom Allmächtigen Gott stammt. Andere sagten aber, dass es sich um eine Zauberei handelt. Quran ist aber keine Zauberei. Es ist das Wort Gottes auf Erden durch den Mund Muhammeds und in dem Namen Gottes.


6. Der Koran enthält Tatsachen, die heute wissenschaftlich bestätigt werden. Gott sagt: „Wir haben ja Unsere Gesandten mit den klaren Beweisen gesandt und mit ihnen die Schrift und die Waage herabkommen lassen, damit die Menschen für die Gerechtigkeit eintreten. Und Wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen -, damit Allah kennt, wer Ihm und Seinen Gesandten im Verborgenen hilft. Gewiß, Allah ist Stark und Allmächtig.“     Koran 57/25
Das ist eins der vielen Wunder im heiligen Koran. Diese Verse z.B. zeigt deutlich, dass das Eisen in der Tat von außen stammt und Gott es herabkommen ließ. Diese Tatsache haben die Wissenschaften nur letztlich bestätigen können.


7. Als Muhammed Prophet wurde und von seiner göttlichen Botschaft zu den Mekkanern sprach, beschimpfte man ihn. Die Mekkaner haben sich versammelt und versprachen, Muhammed zu töten. Doch Gott hat es nie zugelassen, dass seinem letzten Propheten Muhammed etwas passiert. Man sagte: Muhammed sei ein Lügner, ein unbesonnener Mensch oder einfach dass er Hexerei betreibe. Warum müsse Muhammed das alles ertragen? Die klare Antwort ist: weil er Gottes letzter Prophet und Gesandter ist.