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Woran glauben die Muslime?

Als Muslim glaubt man an:

Einheit Gottes (Tauhid): Das Konzept des Einen Gottes ist das Wichtigte Prinzip im islamischen Glauben. Allah (Gott) wurde nie gekeugt und hat auch Seinerseits weder Sohn noch Tochter gezeugt. Er sagt im Koran: „(1) Sag: Er ist Allah, ein Einer, (2) Allah, der Überlegene. (3) Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, (4) Und niemand ist ihm jemals gleich.“ Quran: 112

Allah ist Allmächtig, Allwissend, Allgütig und hat 99 Namen im Koran. Niemand seiner Geschöpfe ist ihm gleichgesetzt, denn er ist allein der Schöpfer aller Welten und Lebens.           

Der Koran bezeichnet Allah (t) als vollkommen und ständig wirkend (siehe Sure 2.255 im Qur'an). Der Islam lehnt die Auffassung, dass Jesus, Friede sei mit ihm, Sohn Gottes gewesen sei, entschieden ab. Vielmehr wird er als einer von Allahs großen Gesandten und Propheten der Kinder Israels geehrt und geachtet. Ebenso lehnt der Islam das Konzept der Dreieinigkeit ab, weil er es als im Widerspruch zum reinen Monotheismus stehend betrachtet. Und er weist die Argumentation einiger Christen zurück, dass Gott selbst die Gestalt von Jesus, Friede sei mit ihm, angenommen habe, damit die Menschen Ihn, Gott, erkennen könnten, sowie die Behauptung, dass Jesus, Friede sei mit ihm, für die Sünden der Menschheit am Kreuz gestorben sei. Zum einen kann nach islamischer Auffassung der Mensch Allah (t) sehr wohl erkennen und sich Ihm nahe fühlen, indem er in vorgeschriebener  Weise betet, fastet, Zakat gibt, die Pilgerfahrt unternimmt und gute Taten vollbringt. Gerade durch das Praktizieren des Islam soll die Seele des Gläubigen geläutert und er näher zu Allah (t) hingeführt werden. Und zum anderen kann nach islamischer Lehre niemand die Bürde eines anderen Menschen tragen oder dessen Verantwortung. Allah (t) weiß sehr wohl um unsere menschlichen Schwächen und unsere Unvollkommenheit. Er verdammt uns keineswegs dafür, dass wir unvollkommen erschaffen wurden; vielmehr leitet Er uns zur Selbstvervollkommnung an, verzeiht uns und lässt uns Seine Barmherzigkeit zuteil werden, wenn wir irregehen und Ihn dann aufrichtig um Verzeihung bitten. (Quelle:www.islamisches-zentrum-muenchen.de)

Gottes Engel, Propheten und Gesandter, heilige Schriften, den Jüngsten Tag:

   Als Muslim glaubt man auch an Gottes Engel, die Gott erschaffen hat, um ihn zu dienen. Im Islam werden eben auch alle Propheten und Gesandter Allahs, von Adam bis Muhammed, anerkannt und nie verleugnet. Muslime glauben auch an den göttlichen Ursprung derer Schriften und Bücher; das Alte und Neue Testament werden daher nicht verleugnet, aber einige Teile dieser Schriften können nach dem islamischen Glauben nicht angenommen werden, weil sie feste Prinzipien wie z.B. Einheit Gottes widersprechen. Der Glaube an den Tag des Gerichts nach der Wiederauferstehung der Toten (Jüngsten Tag) ist so wichtig wie der Glaube an Gott und seine Propheten. Daher sind das Paradies und die Höhle feste Tatsachen, die man nicht verleugnen darf.

   Allah ist Allwissend und beherrscht daher ausnahmelos die Zeiten und die Orte und kennt die Schiksale seiner Geschöpfe, aber weil er gerecht ist, lässt er die Menschen nach ihrer Willen handeln. Damit ist der Mensch moralisch verantwortlich zu seinen Lebzeiten und wird daher am Tag des Gerichts entweder mit dem Paradies belohnt oder mit der Höhle bestraft.             

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Glaube Islam

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